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Aktuelle Ausstellungen

Jubiläumsausstellung

BEGEGNUNG: CLASSIX

Foto:
Anja Koehler fotografie andereart.de, Ravensburg

Ausstellungsansicht
mit Werken von Erwin Henning, Liebespaar, um 1960 / Paar in der Wiese, 1955

Die Sparkassengalerie präsentiert 

Jubiläumsausstellung
BEGEGNUNG: CLASSIX

Ausstellung vom 29.08. – 28.10.2022

Anlässlich der runden Jubiläen der Kreissparkasse Ravensburg (2022) und des Landkreises Ravensburg (2023) werden in der Sparkassengalerie Highlights der beiden Kunstsammlungen erstmals gemeinsam präsentiert. Bei der ersten Begegnung vom 29. August bis 28. Oktober 2022 stehen die „oberschwäbischen Klassiker“ im Mittelpunkt.  

Beide Sammlungen wurden in der Vergangenheit bereits einzeln in Schloss Achberg präsentiert. 2004 war dort die Kunstsammlung des Landkreises zu sehen, 2006 die Kunstsammlung der Kreissparkasse Ravensburg zu Gast. In der aktuellen Ausstellung soll durch die Begegnung von Werken aus dem Besitz beider Institutionen ein neuer Blick darauf ermöglicht werden. Es entsteht ein komplementäres Bild der beiden „Kreissammlungen“ und der für die Sammlungen bedeutenden Künstlerinnen und Künstler. Gezeigt werden zunächst die „classix“ mit Werken von Max Ackermann, Ugge Bärtle, Gašpar Bolković-Pik, Jakob Bräckle, Maria Caspar-Filser, Fridel Dethleffs-Edelmann, Paul Heinrich Ebell, Meret Eichler, André Ficus, Wilhelm Geyer, HAP Grieshaber, Erwin Henning, Julius Herburger, Romane Holderried-Kaesdorf, Horst Kalbhenn, Sepp Mahler, Ludwig Miller, Georg Karl Pfahler, Hermann Tiebert und Wolfgang von Websky. 

Vom 6. Februar bis 24. März 2023 folgt unter dem Titel „Begegnung: contemporary“ die Gegenwartskunst. Die Ausstellungen werden kuratiert von Michael C. Maurer M.A., Tanja Maurer M.A. und Hanna Rehm M. A.


Für Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an Frau Regina Pauer regina.pauer@ksk-rv.de

Ausstellungsort:
Kreissparkasse Ravensburg, Meersburger Straße 1, 88213 Ravensburg

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.15 Uhr
Montag, Dienstag und Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr 

Vergangene Ausstellungen

Ausstellung

Herbert Moser „PANAMA oder Gott würfelt nicht“

 


Farfalla, 2022, 40 x 40 x 30 cm, Gips, Silberdraht und Geldschein
Foto: Herbert Moser, © Herbert Moser / VGBild-Kunst, Bonn 2022

 

Sparkassengalerie präsentiert 

Herbert Moser

„PANAMA oder Gott würfelt nicht“

 

Herbert Moser verhandelt in der Ausstellung „PANAMA oder Gott würfelt nicht“ den Zusammenhang von Geld und Glück sowie von Geld und Macht. In der Sparkassengalerie Ravensburg werden zwei Werkzyklen vorgestellt: die Werkserie „Glück als Investition“ aus den Jahren 1998 – 2010 sowie der aktuelle Werksatz PANAMA oder „Gott würfelt nicht“ (2015 – 2022), der sich mit Reichtum und Gerechtigkeit auseinandersetzt. Die SpielArt des „Spekulierens“ vereint beide Werkzyklen.

Die Sparkassengalerie wird mit Herbert Mosers Installation temporär zur Dependance von Schloss Achberg. Die dort präsentierte Ausstellung „SpielART“ widmet sich vom 9. April bis 23. Oktober 2022 sehr vielfältig und interaktiv dem Thema Spiel. Zu den Ausstellungen erscheint eine gemeinsame Dokumentation in Form eines Sammelkartenspiels.

Weitere Informationen unter www.schloss-achberg.de

Für Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an Frau Regina Pauer: regina.pauer@ksk-rv.de

Ausstellungsort:
Kreissparkasse Ravensburg
Meersburger Straße 1
88213 Ravensburg

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.15 Uhr
Montag, Dienstag und Freitag von 14.00 bis 16.00 Uhr
Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr 

3 Vauban, 2010, Geldobjekt, 60 x 60 x 12 cm, Münzen auf Holzuntergrund, Klavierlack
Foto: Herbert Moser, © Herbert Moser / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

4 Kelch, 2010, Geldobjekt, 32 x 47 x 17 cm, Münzen in Nussbaumholzfassung
Foto: Herbert Moser, © Herbert Moser / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Weiteres über die Künstlerin:

Nach einem Studium der Kunsterziehung studierte Herbert Moser Bildhauerei und Medienkunst an der Kunstakademie Stuttgart bei Sotirios Michou und Jürgen Brodwolf, bei letzterem als Meisterschüler. 1992 erhielt er den Akademiepreis der ABK Stuttgart. 1993/94 Studien- und Arbeitsaufenthalt in Wien (DAAD Graduiertenstipendium sowie Auslandsstipendium des Landes Baden-Württemberg). Von 1999 bis 2001 war er künstlerischer Assistent für Visuelle Medien am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald. 2001 wurde er zum Professor und Leiter des Studiengangs Mediendesign an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ernannt.

Herbert Moser ist seit 1991 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland vertreten. Seine Werke wurden mehrfach ausgezeichnet

In den vergangenen Jahren waren seine Arbeiten auf Schloss Achberg in der Gruppenausstellung „Barocke Positionen in der zeitgenössischen Kunst“ zu sehen, in der Villa Rot die Installation „The Mirror“ und in der Kunst-Raum-Akademie Weingarten die Einzelausstellung „Ars Luminosa VII – Das Wesen des Guten“. Herbert Moser hat eine ganze Reihe von Arbeiten im Rahmen von Installationen und Kunst-am-Bau-Projekten und für den öffentlichen Raum realisiert. Zuletzt eine Lichtinstallation für das Rathaus in Ravensburg und ein Licht-Klang-Kunstwerk für die Wirtschaftskammer Tirol in Innsbruck.

Ausstellung Rauminstallation von Francis Zeischegg … so wohnen wir wandernd
 
3_Trennwandfragment, 2019
1Foto: Bernd Borchardt
© Francis Zeischegg / VG Bild-Kunst, Bonn 2022  
 
 

Die in Berlin lebende Künstlerin Francis Zeischegg realisiert eine ‚Installation‘ im Atrium der Kreissparkasse Ravensburg. Wie leben Menschen heute? In welchen Räumen spielt sich Leben ab und welche Vorstellung haben wir von Sicherheit und Geborgenheit?

Die Besucher*innen erwartet ein Environment aus mobilen Raumfragmenten. Der Wechsel und Wandel von Materialität, Dimension und Proportion unserer Behausungen und Schutzräume wird in der Installation erkennbar, beispielsweise durch das Innenfutter einer Dachkammer aus einem Berliner Gründerzeitmietshaus; die textiles Zeltplane aus dem Gepäck eines Bundeswehrsoldaten und durch ein maßgetreu nachgebautes Mauersegment des Ravensburger Wehrturms „Mehlsack“.

1_Mobile Dachkammer, Aufbau 2003
Foto: Jonathan Gröger © Francis Zeischegg / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

2_Mobile Dachkammer, Innenansicht 2020
Foto: Uwe Walter © Francis Zeischegg / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Weiteres über die Künstlerin:

Francis Zeischegg | studierte Visuelle Kommunikation und freie Kunst an der Hochschule der Künste (UdK) in Berlin (Meisterschülerin) und Sozialwissenschaften an der TU Berlin (Dipl.); sie lehrte von 2004 – 2012 als Professorin an verschiedenen Kunsthochschulen (KHB Berlin Weißensee, Burg Giebichenstein Halle/Saale, Bauhaus Universität Weimar). Bis heute lehrt sie als Dozentin an der Bauhaus Universität-Weimar und an der UdK Berlin.

Als Bildende Künstlerin ist sie in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, bspw: Kupferstichkabinett Berlin, Skulpturenpark Museum Morsbroich-Leverkusen und Haus am Waldsee Berlin. Sie war in den vergangenen 10 Jahren an wichtigen Ausstellungen beteiligt: 2016 Jagd- und Fischereimuseum München, 2017 Museum Schloss Morsbroich, 2018 Villa Merkel, 2019 im Zentrum für zeitgenössische Kunst ZAK in der Zitadelle Berlin, 2020 Schloss Achberg.

Einzelausstellungen:2010 Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern „Reality looks back on me“,  2011 Berliner ‚Galerie Nord‘ (Kunstverein Berlin Tiergarten) „Edge of vision“, 2013 Galerie Andreae Bonn „Field of vision“, 2014 Galerie Vincenz Sala „targets“, 2017 Galerie Andreae Bonn „view control“ u.a.. Stipendien und Förderungen erhielt sie u.a. das Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn und der Senatsverwaltung Berlin.

Ausstellung Andrea Zaumseil — "Vögel/Meer"

Andrea Zaumseil zeigt in ihrer Ausstellung Pastellzeichnungen aus der Serie MEER aus dem Jahr 2018 und aus der aktuellen Serie VÖGEL. In den letzten Jahren hat sich Zaumseil vor allem der Zeichnung gewidmet, wobei der Begriff Zeichnung hier irreführend sein könnte. Sie entwickelt ihre Arbeiten nicht aus der Linie, sondern aus Flächen, die Herangehensweise ist malerisch und auch vom bildhauerischen Denken geprägt, von den Vorstellungen von Raum und Körperlichkeit. Die Arbeiten auf Papier sind ausschließlich mit schwarzer Pastellkreide gearbeitet, es gibt kleine Formate, aber auch sehr große, die uns als Gegenüber entgegentreten oder in denen wir uns verlieren können.

In Zaumseils Werkblöcken MEER und VÖGEL geht es um für uns unbetretbare Orte, zum einen um die zeitlos weiten Räume des Meeres, zum anderen um die Wesen, die den Luftraum bevölkern, und die schon immer eine große Faszination auf uns Menschen ausgeübt haben: als Projektionsflächen trotz aller Fremdheit, als Allegorie, als Boten einer uns unzugänglichen Welt. Sie kommen uns, wie kaum ein anderes nichtdomestiziertes Tier nahe und scheinen – beispielsweise in unseren Gärten und den Wäldern – den Lebensraum mit uns zu teilen. Sie markieren eine Grenze zwischen dem Selbstverständnis der Menschen und diesem letztendlich unbekannten anderen Reich, das sich daneben zu behaupten versucht. Auch wenn Andrea Zaumseil die Vögel ganz sie selbst sein lassen möchte, geraten sie in ihrer Körperlichkeit doch auch anthropomorph, werden unwillkürlich zu Stellvertretern unseres Wünschens.

Für Fragen wenden Sie sich gerne per E-Mail an Frau Regina Pauer: regina.pauer@ksk-rv.de

Weiteres über die Künstlerin:

Andrea Zaumseil, geboren 1957 in Überlingen und dort aufgewachsen, studierte Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und ist seit Mitte der 80er Jahre freiberuflich als Bildhauerin und Zeichnerin tätig, seit 2003 ist sie Professorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2020 mit dem Kulturpreis des Bodenseekreises und 2015 mit dem Hans-Thoma-Preis des Landes Baden- Württemberg für Bildende Kunst. Sie hat eine ganze Reihe von Arbeiten im Rahmen von Kunst-am-Bau-Projekten und für den öffentlichen Raum realisiert. Im Raum Bodensee/ Oberschwaben sind hier zu erwähnen „Die gerissene Perlenkette“ 2004, Gedenkstätte zum Flugzeugunglück in der Nacht vom 2. auf 3. Juli 2002, Überlingen, „Baumfrüchte“ 2003, für das Verwaltungsgebäude der Universitätsklinik Ulm, „Der See träumt sich“ 2000, im Foyer des Instituts für Seenforschung Langenargen und „Zauberlehrling“ 1991, auf dem Kunstpfad der Universität Ulm.

www.andrea-zaumseil.de

Bild 1: Vögel, 2021, Pastellkreide auf Papier, 50 x 65 cm | Foto: Nikolaus Brade, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Bild 2: 3_Vögel, 2021, Pastellkreide auf Papier, 250 x 100 cm (Ausschnitt) | Foto: Nikolaus Brade© VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Bild 3: 2_Meer, 2018, Pastellkreide auf Papier, 59,5 x 41,5 cm | Foto: Nikolaus Brade, © VG Bild-Kunst, Bonn 2021
 

Ausstellung Martina Geist - Bagatellen

Unter dem Titel „Bagatellen“ zeigt Martina Geist eine Auswahl ihrer leuchtenden Holztafeln und Holzschnitte. Eine kleine Auswahl textiler Fahnen bildet dazu einen reizvollen Kontrast.

Früchte, Zweige, Tassen, Stühle – Geist wählt als Sujet für ihre Interieurs scheinbar kleine, unbedeutende Gegenstände aus Natur und Alltag. Diese „Bagatellen“ reduziert die Künstlerin auf ihre Grundformen und abstrahiert sie. Die Umrisse werden in Holz geschnitten und farbig gefasst oder auf transparenten Fahnenstoff gemalt, gedruckt und appliziert. In einem subtilen Spiel mit Linien und Flächen werden die Gesetze der Perspektive außer Kraft gesetzt.

„Die Natur und die Dinge der realen Welt macht Martina Geist mit den Mitteln der Kunst neu erfahrbar. Damit ermöglicht sie den Betrachterinnen und Betrachtern auf dem Weg der Abstraktion eine andere, freiere Sicht der Welt.“ (Dr. Heiderose Langer).

Laudatio der Vernissage vom 13.9.2021 des Kunsthistorikers Dr. Andreas Gabelmann, Radolfzell

Über die Künstlerin:

1961 in Stuttgart geboren, 1981-89 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, und 1985-87 Studium der Geschichte an der Universität Stuttgart, Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, lebt und arbeitet in Stuttgart und Ostfildern. Seit 1987 zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, Preise und Stipendien, u.a. 1987 DAAD-Stipendium Wien, 1995 Stipendium der Cité Internationale des Arts in Paris, 2013 Gastaufenthalt der Stiftung Bartels Fondation, Basel

www.martina-geist.de

Kunstausstellung von Andreas Knitz — "Tresor" Retrospektivische Raumcollage

Sparkassengalerie präsentierte vom 31.05.2021 bis 20.08.2021

Andreas Knitz 

„Tresor“

Retrospektivische Raumcollage

 

Was ist uns was wert? Wenn der Wert einer Sache in Geldwert ausgedrückt werden kann, wo und wie können dann Grundwerte, kulturelle Wertschöpfung, der Wert von Erinnerung und Werte wie Glück und Teilhabe dargestellt werden?
Welchen Preis oder Mehrwert haben immaterielle Dinge? Unsere guten oder schlimmen Erinnerungen? Gibt es einen Aufbewahrungsort dafür? Einen Tresor gar, für die immateriellen Werte, die nicht Geldwert sind und die uns dennoch wertvoll sind?

Der in Berg (Kreis Ravensburg) lebende Künstler Andreas Knitz stellt vom 31. Mai bis 20. August 2021 in der Sparkassengalerie Ravensburg aus. In einer retrospektivischen Raumcollage spannt Knitz einen großen biografischen Bogen von der Ausbildung zum Möbelschreiner, zum Restaurator, über das Architekturstudium, seiner Tätigkeit als freier Architekt hin zur freien Kunst. Seit 1994 arbeitet er überwiegend zusammen mit dem Bildhauer Horst Hoheisel im Künstlerduo Hoheisel & Knitz. 

Ob als Ergebnis aus künstlerischen Wettbewerben oder als Direktbeauftragungen, sind so international zahlreiche Arbeiten entstanden, die zu bedeutenden Werken der Erinnerungskultur geworden sind. Als so genannte Counter-Monuments (Gegendenkmale) oder „unfertige Denkmale“ (Aleida Assmann) gelten die ausgeführten Werke kunsthistorisch als maßgebliche künstlerische Beiträge zur kollektiven Erinnerung. Die Kunst ist dabei Vermittler und Sprache, sowie Zugang zu schwierigen, verdrängten und meist tabuisierten Ereignissen.

Erstmals werden Teile dieser in 25 Jahren fast ausschließlich im öffentlichen Raum entstandenen Arbeiten in einer experimentellen Raumcollage und in Form einer eigens entwickelten begehbaren Retrospektive zusammengefasst: Im halböffentlichen Raum der Ravensburger Sparkassengalerie wird ein nahezu privater Ort geschaffen, in dem Objekte, Prototypen, Bilder und Texte, ergänzt durch einige Multimediasequenzen Einblicke in das künstlerische Schaffen von Andreas Knitz geben. 

Dabei bezieht er die zeitlos wirkende Architektur der Kreissparkasse Ravensburg mit ein, die vom Architekten Professor Heinz Mohl entworfen und von 1982 bis 1987 erbaut wurde und reagiert auf die Grundideen des Gebäudes: Raum im Raum, Haus im Haus, Stadt in der Stadt. So entsteht ein vielschichtiges Spiel mit physischen Räumen und Denkräumen.

Die Installation will beweisen, dass Geschichte aus Schichten besteht, dass Fassade und Oberfläche, Hintergrund und Tiefe zusammenhängen und nicht ohne einander existieren können; entscheidend ist der individuelle Zugang dazu und die persönliche Definition von Wert. Das eigene Handeln oder Nicht-Handeln, das eigene Sich-Beteiligen oder Sich-Nicht-Beteiligen steht im Mittelpunkt. Lässt man sich nicht darauf ein, bleibt das meiste im Verborgenen.

Weitere Interessante Texte, Bilder und Videos finden Sie auch beim SWR.
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Kunstausstellung von Markus Daum "Touch me" Grafik und Drahtplastik

Sparkassengalerie präsentiert vom 07.04.2021 bis 21.05.2021:

Markus Daum

„Touch me“
Grafik und Drahtplastik

 

Unter dem Titel „Touch Me“ zeigte Daum eine Auswahl an Arbeiten aus den Werkgruppen Touch Me, Frühling in Daraa und den Liegenden.

Der in Berlin und Radolfzell lebende Bildhauer Markus Daum umkreist in seinem Werk die menschliche Existenz mit ihren Licht- und Schattenseiten. Er arbeitet dabei in Zyklen. Für Markus Daum vollzieht sich darin der Kreislauf von Werden und Vergehen, mit dem er sich in seinem Werk konsequent in der Darstellung des menschlichen Körpers befasst.
Konsequent aus dem grafischen Werk heraus entwickelt der Künstler in den letzten Jahren räumliche Zeichnungen aus Draht. Dabei interessiert ihn – wie in allen seinen Arbeiten – das Fragmentarische, die Andeutung.
Die Ausstellung zeigte grafische Arbeiten sowie Drahtplastiken, die in ihrer Reduktion über das menschlich Körperliche hinausweisen.

Im Kontext der Ausstellung wurde die 3-bändige, aufwendig gestaltete Publikation „HALB INNER HALB AUSSER HALB“ zum Gesamtwerk des Künstlers präsentiert, die 2018 im modo Verlag, Freiburg erschienen ist. Die Trilogie führt die plastischen, grafischen, installativen und fotografischen Arbeiten von Markus Daum zusammen. Neben Texten von Burkhard Baltzer, Hans-Jörg Clement, Herbert Köhler und Ute Hübner beinhaltet sie auch eine Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Michael Roes.

Über den Künstler:
Markus Daum, geboren 1959 in Bad Säckingen, Baden-Württemberg, lebt in Radolfzell am Bodensee und in Berlin.

Nach einer Lehre als Steinbildhauer studiert er Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart bei Alfred Hrdlicka und bei Rolf Szymanski an der HDK Berlin. 1992 erhält er das Villa-Serpentara-Stipendium der Akademie der Künste, Berlin in Olevano Romano/Italien und 2012 den Konstanzer Kunstpreis. 2017 verbringt er mit dem Aufenthaltsstipendium der Stiftung Bartels Fondation mehrere Monate in Basel/Schweiz und erhält für 2017/18 ein Arbeitsstipendium aus dem Trustee Programm EHF 2010 der Konrad-Adenauer-Stiftung, Berlin.

Er ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg und seit 1985 in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland vertreten.

www.daum-markus.de

Kunst-Ausstellung Marianna Krueger - ASPIK

Sparkassengalerie präsentierte vom 9. November - 30. Dezember 2020:

Marianna Krueger – ASPIK

Vorstandsmitglied Dr. Manfred Schöner begrüßt Sie recht herzlich zur virtuellen Kunst-Ausstellung.

Durch die Ausstellung führt Prof. Dr. Martin Oswald.

Über die Künstlerin:
Die in Berlin lebende Künstlerin Marianna Krueger bietet in ihrer außerordentlich hintersinnigen Bildinstallation mehr als einen rein kulinarischen Kunstgenuss. Drei Werkreihen verknüpfen sich zur einer Aussage, welche die Kunst und unsere Wahrnehmung selbst zum Thema haben.

Dabei kontrastieren ungegenständliche und frühen Moderne, mit den gemalten Portraits berühmter Galeristen, deren Blicke sich auf eine Meerlandschaft zu richten scheinen. Ganz so, als ob daraus Kapital zu fischen wäre. Fundstücke für die Zukunft, in Aspik gelegt? Bilder wie in Bernstein aufgehoben. Bestseller? Wie in vielen Ihrer Werkreihen geht es der Künstlerin auch hier um einen Akt der Befragung der Welt im Spannungsfeld zwischen Markt und Sinnlichkeit, um die Auseinandersetzung mit dem Selbst und unserem Gegenüber.

Da ist es nicht mehr weit bis zum Mythos der Sirenen, die mit ihrem betörenden Gesang die anderen ins Verderben locken... Marianna Krueger lädt uns ein zu einer spannenden Odyssee der Künste.

Text: Martin Oswald

Ausstellung Hartmut Hahn – "Momente"

Sparkassengalerie präsentierte vom 8. September bis 23. Oktober 2020:

Hartmut Hahn – "Momente"

Über den Künstler:    
Hartmut Hahn wurde 1971 in Biberach an der Riß geboren. Er studierte von 1995 bis 2000 Bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und besuchte dort von 2000 bis 2003 die Meisterklasse bei Professor Joachim Jansong. Im Juli 2000 erhielt Hahn den Abschluss als Diplom-Medienkünstler und im September 2003 das Meisterschülerdiplom.

Mehrmonatige Studienaufenthalte verbrachte der Künstler in Mittelamerika, den USA, in Shanghai, Hong Kong und England.

2009 gründete Hahn den temporären Kunstraum Brunnen 187, war 2011 Mitbegründer der Ateliergemeinschaft XTRO Ateliers in Berlin – Oberschöneweide, sowie 2016 Begründer des temporären Kunstraumes The Cathedral.

Hartmut Hahn lebt und arbeitet in Biberach an der Riß und Berlin.

Kunst-Ausstellung Armin Göhringer

Sparkassengalerie präsentierte vom 15. Mai bis 20. August 2020:

Kunst-Ausstellung „fragil – stabil“

Vorstandsvorsitzender Heinz Pumpmeier begrüßt Sie recht herzlich zur ersten virtuellen Kunst-Ausstellung.

Durch die Ausstellung führt der Stuttgarter Kunsthistoriker und Geschäftsführer des Künstlerbundes Baden-Württemberg Clemens Ottnad M.A.

Über den Künstler:    
Armin Göhringer wurde 1954 in Nordrach (Schwarzwald) geboren. Er studierte  von 1976 bis 1982 an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach a. M. Der Bildhauer erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. 1981 den Kunstförderpreis des Rotary Clubs von Offenbach a. M. und 1982 den 1. Preis der Johannes Mosbach-Stiftung der Hochschule für Gestaltung in Offenbach a. M. 1994 erhielt er das Freiburg Stipendium / Götz+Moriz und 1996 den Atelieraufenthalt im „Alten Schlachthof“ Sigmaringen als Preisträger des Wettbewerbs für „Zeitgenössische Kunst in der Ortenau“. 2001 gewann Göhringer den Preis für Skulptur der Stadt Mörfelden-Walldorf und wurde 2003 Stadtkünstler von Spaichingen. 2018  erhielt er den 2. Schweizer Skulpturenpreis der Triennale Bad Ragaz CH. Armin Göhringer lebt in Zell am Harmersbach (Schwarzwald). Seine Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen und Museen vertreten. Viele Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum.

Virtuelle Rundgänge

Virtuellen Ausstellungsrundgang
mit Prof. Dr. Martin Oswald und Francis Zeischegg

Virtueller Rundgang durch die Kunstausstellung 
von Andreas Knitz — "Tresor" Retrospektivische Raumcollage

Virtueller Rundgang durch die Kunstausstellung
von Markus Daum"Touch me" Grafik und Drahtplastik

Virtueller Rundgang durch die Kunst-Ausstellung Marianna Krueger - ASPIK

Virtueller Rundgang durch die Kunst-Ausstellung Armin
Göhringer

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